Peter Caley
Deutschschweizer/innen, denen der Name "Caley" nicht schon begegnet ist, stellen sich vor, ich käme aus der Westschweiz, und sprechen ihn dementsprechend aus – bis ich nachhelfe. Denn ich komme aus GB – noch besser gesagt: von den Inseln, die lange Zeit gänzlich den Kelten gehörten und darum als 'britisch' benannt wurden, bevor die germanischen 'Engländer' eindrangen... Will sagen: Ich bin ein Kelte; meine Urgroßmuttersprache ist die gälische Sprache der Insel Man im Irischen Meer. Meine Muttersprache ist Englisch – mit keltischen und nördlichen Klangfarben.
Seit gut 28 Jahren rede ich Züritütsch (eingeübt in der Gemeinde ZH Oerlikon). Denn nach dem Studium der Physik in London und der Theologie in Manchester, mußte ich weiterführende Studien durch ein Teilzeit-Einkommen als Pädagoge finanzieren, und dort, wo ich Englisch unterrichtete, ist mir eine Zürcherin begegnet, die mich 1983 in die Schweiz lockte. Und für mich war es wesentlich, die Sprache meiner Nächsten zu erlernen.
24 Jahre lang bis 2010 habe ich Dienstzuweisungen in der EMK Schweiz erhalten: in Zofingen, Embrach-Flaach, Zürich, und Rorschach-Romanshorn. In dieser Zeit habe ich vielerlei Menschen jeden Alters kennen und lieben gelernt.
Was mir am Herzen liegt:
- Predigen (zumeist in Predigtreihen)
- die liturgisch-thematische und musikalische Ausgestaltung unterschiedlicher Gottesdienste
- Bildung im Glauben (Kurse, Seminare)
- ökumenische Zusammenarbeit
- die einfühlsame Begleitung von Menschen in ihren Aufgaben und Fragen, ihren Freuden und Schmerzen.
Aufgaben der Gemeindeleitung führten mich jedoch zunehmend in einen inneren Zwiespalt; bei den neueren Vorstellungen und Erwartungen der Freikirchen und der EMK macht mein Herz nicht mehr mit.
Das ist ein Grund, warum ich nun seit 2010 für 'normale' Dienstzuweisungen nicht mehr zur Verfügung stehen konnte. Seit bald 10 Jahren habe ich außerdem den Eindruck, daß meine Berufung nach einer anderen Fortsetzung verlangt. Wie diese aussehen wird, klärt sich erst noch; doch allmählich öffnen sich mir Türen, darunter die Tür zu einem neumonatigen Einsatz zu 40% in Winterthur!
Auf diese Monate mit euch freue ich mich sehr. Meine Gaben stelle ich euch gerne zur Verfügung – in der Hoffnung, sie mögen euch gut tun. Daß ihr mir gut tun werdet, bin ich überzeugt!
Meine Frau arbeitet teilzeitig als Primarlehrerin in Turbenthal. (Wir haben keine Kinder). Meine Hobbys: Renn-Velofahren, Wandern, die Natur lieben, Vögel beobachten, Musik (u.a. Singen in Ensembles).
Euer Peter Caley


