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Sonntagschulweihnacht 2016

Im Weihnachtsspiel, das von Rahel Greminger und ihrem Mann Manuel ausgedacht wurde, planen einige Kinder aus Winterheim ein Krippenspiel, weil sonst nur ein so «braves Theäterli mit Engeli» gespielt werden müsste. Damit es etwas interessant würde, fragten sie den Gemeindepräsidenten an, ob er Herodes spielen würde. Dieser war sehr erstaunt und zögerte, aber seine Frau fand, er könne damit Herodes ein sympathischeres Gesicht geben. Der Gemeindepräsident sagt den Kindern per SMS zu.

Unterdessen wählen Kinder bei einer Zeitmaschine die Jahreszahl 0 und ein Land im Nahen Osten. Und schon erscheinen Maria und Joseph auf dem Marsch nach Ägypten. Die Kinder erklären ihnen, sie würden sie unbedingt brauchen für ein Krippenspiel. Nach einigem Zögern gehen sie mit den Kindern. Maria und Josef finden einen einfachen Unterschlupf auf einem Bauernhof.

Nun begrüssen die Kinder aus Winterheim das Publikum und zeigen ihr Krippenspiel. Drei Könige kommen auf die Bühne, im Hintergrund der leuchtende Stern. Dann kommt König Herodes und die Könige klären ihn auf über die Geburt eines neuen Königs. Die drei Könige suchen darum weiter und Herodes wünscht ihnen eine gute Reise. Die Szene mit den Hirten und der Engelsverkündigung darf nicht fehlen. So machen sich die Hirten auf um Jesus zu suchen. Maria und Josef fühlen sich wohl und hoffen, sie können bleiben.

Zwischendurch singen die Kinder passende Lieder. Am Schluss verteilen sie den Gottesdienstbesuchenden einen Pressetext. In diesem war zu lesen, dass es ein Gerücht gebe, dass Josef und Maria und ihre Besucher Personen mit einer befristeten Aufenthaltsbewilligung aus palästinensischen Gebieten seien. Damit wird der Symbolgehalt des Spiels zur heutigen Flüchtlingspolitik angedeutet.

Bevor alle zu Kaffee und Zöpfli eingeladen wurden, dankte Stefan Zolliker den Kindern ganz herzlich für ihr Spiel und den Sonntagschullehrerinnen und -lehrern für ihre grosse Arbeit das ganze Jahr hindurch. Ihnen allen, sowie den beiden Autoren Rahel und Manuel wurde kräftig applaudiert.

 

 

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