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Ostergottesdienst

Ostersonntag 27. März 2016

Mit passenden Liedern, Texten und Gedanken zum Ostermorgen wie ihn die Frauen zurzeit Jesu erlebten, feierten Besucherinnen und -besucher Ostern am frühen Morgen um halb sieben Uhr. Anschliessend begaben sie sich zu einem Osterspaziergang, der nach einiger Zeit zum warmen Feuer vor der Kirche führte.

In der Zwischenzeit wurde der Osterzmorge zu einem Buffet zubereitet. So durften sich die 80 Frauen, Männer und Kinder auslesen, was ihnen schmeckte.

Im Familien-Gottesdienst begrüsste Pfarrer Stefan Zolliker die Gemeinde mit den Worten „Christus ist auferstanden!“. „Ja, er ist wahrhaftig auferstanden!“ antwortete die Gemeinde. Yvonne Berther liest einen Ausspruch von Karl Barth: «Wer die Osterbotschaft gehört hat, kann nicht mehr mit tragischen Gesicht umherlaufen und die humorlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat». Sie richtete auch einige Worte an die Kinder. Diese durften daraufhin einige Steine auf dem Boden auslegen, zum Zeichen als Weg zum Himmel, den uns Jesus mit seinem Tod ermöglicht.

Pfarrer Stefan Zolliker verglich das Verhalten der Frauen mit dem Verhalten der Männer während der Leidens- und Auferstehungsgeschichte von Jesus. Laut den Berichten im Neuen Testament hätten die Frauen Jesus nicht so im Stich gelassen wie die Männer, meinte er. In der jüdischen Tradition hätten sonst eigentlich die Männer Geschichte Gottes geschrieben. Jesus habe sich aber schon vorher in spezieller Weise den Frauen zugewandt. Nun seien die Frauen erste Zeuginnen von Jesu Auferstehung geworden, anschliessend von den Männern dann ernst genommen. Jesus wolle aber Frauen und Männer zu Zeugen Jesu machen, das sei die Stärke des christlichen Glaubens.

United Methodist Church